5 Tipps für den Einstieg – Minimalismus

Meine 5 besten Tipps für den Einstieg in den Minimalismus

Den Einstieg in einen minimalistischen Lifestyle zu finden kann nach dem ersten Blick auf das persönliche Caos und den riesigen Berg an angehäuften Dingen den Gedanken „Das schaff ich nie“ auslösen.  Wie nur werd ich all den Krempel wieder los? Und was brauche ich? Was darf bleiben? Wieviel Minimalismus will ich für mich persönlich? Heute beschreibe ich dir wie ich ganz praktisch angefangen habe.

Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt!

Methode/Minimalismus

Die Raum für Raum bzw. Schrank für Schrank Methode hat sich für mich gut geeignet. Ich habe in der Küche angefangen. Zu meinen Lebensmitteln, Töpfen und dem Geschirr hab ich keine besonders enge emotionale Bindung. Deshalb ist es mir hier total leicht gefallen alles überflüssige gehen zu lassen.

Alternativ kannst du auch nach den KonMarie Methode vorgehen – also zum Beispiel alle deine Kleidungsstücke (wirklich alle – auch die in der Wäsche oder die im Flur ….) auf einen Haufen werfen und dann jedes Teil einzeln bewerten, ob es bleiben darf oder nicht. Das Buch „Magic Cleaning verlinke ich dir am Ende des Artikel.

Erster Durchgang

Nicht gleich alles weggeben. Du kriegst sonst leicht den Gedanken „Und wenn ich das nochmal brauche?“ und evtl. entsorgst du Dinge an denen dein Herz mehr hängt als es in der ersten Ausmisteuphorie erscheint. Mach einen ersten Durchgang und entsorge alles was kaputt ist, nicht mehr passt oder einfach total überflüssig ist (wie zum Beispiel ein Eierkocher). Mit entsorgen meine ich hier natürlich nicht nur wegwerfen sondern auch verschenken, verkaufen und spenden.

Konsum

Gönn dir 3 Monate Konsumverzicht. (Außer natürlich deine Lebensmitte) Kauf einfach mal nichts. Du hast mit Sicherheit jede Menge Kosmetik, Putzmittel usw. die erstmal aufgebraucht werden können. Nutz diese Zeit um dich über alternative Produkte zu informieren. Am besten welche, die mehrere Verwendungsmöglichkeiten haben.  Ich habe für mich die gute alte Schmierseife entdeckt – in der modernen veganen Variante. Diese ersetzt mir zusammen mit Essig und Backpulver alle anderen Putzmittel. Den guten Duft hole ich mir mit ätherischen Ölen ins Haus, die ich gleichzeitig auch für meine Wäsche und Kosmetik verwende.

Alternativen finden

Ich bin ein absoluter Bücherwurm. Das bedeutet aber auch, das ich Unmengen an Zeitschriften und Büchern besitze. Die hab ich alle mindestens 1 mal eher mehrmals gelesen 🙂 Aber natürlich gibt es dabei auch welche, die ich nicht mag oder ich sicher kein zweites mal lesen werden. Diese beiden Kategorien hab ich teilweise über momox verkauft, verschenkt und die meisten Zeitschriften entsorgt. Wie komme ich jetzt an neuen „Stoff“ ohne gleich neue Berge anzuhäufen?

Besuch doch mal die Bibliothek in deiner Nähe, selbst hier auf dem Land hab ich 3 Bibliotheken in akzeptabler Nähe (max. 12 km). Dort kann ich mich super mit Nachschub versorgen, was nicht da ist kann über die Fernausleihe besorgt werden. Dazu hab ich mir ein Abo auf meinen Ebook Reader geholt, damit kann ich alle dort verfügbaren Titel für ca. 10,- € monatlich „ausleihen“ Sogar meine Lieblingszeitschriften gibt es dabei digital.

Familie und Freunde

Ja, ich weiß, du bist total begeistert von dem Erfolg deiner Ausmistaktionen. Lass dich nicht dazu hinreißen Dinge deines Partners oder deiner Kinder zu entsorgen! Versuch auch nicht jeden in deinem Umfeld zu „bekehren“. Das hat echtes Konfliktpotential. Du willst aber mehr Raum, mehr Freiheit und mehr Frieden – also kümmere dich um dein eigenes Zeug.

Schau auch mal hin, welche Menschen dir gut tun und welche nicht. Lass die richtig toxischen Exemplare los. Minimalismus bedeutet auch im sozialen Umfeld, weniger ist mehr.

Hobby

Wer kennt das nicht. Da wird voller Elan Zubehör für ein neues Hobby gekauft und zu Hause ist erstmal Abendessen kochen, oder sonst was dran. Die Tüte verschwindet im Schrank und bleibt als „das will ich unbedingt mal anfangen“ im Kopf.

Trenn dich von den 20 Projekten/Ideen/Hobbys die rumliegen ohne jemals angefangen zu werden. Das hab ich als besonders befreiend empfunden. Ich brauch nicht jedem Trend hinterher zu laufen und nein, ich muss nicht alles selbst basteln, stricken usw. Ich nehme mir mehr Zeit um die Dinge die ich wirklich liebe auch tatsächlich zu machen. Dafür sind die Schritte die ich dir beschrieben hab super. Endlich Zeit für das was Spaß macht 🙂

Minimalismus bedeutet mehr Zeit für das Wesentliche zu haben, mit Achtsamkeit durch den Alltag zu gehen, Raum und Zeit für dich zu schaffen. Ich freue mich auf deinen Kommentar und:   Leg los!

 

 

 

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