Minimalismus (3 ) – Folge der Freude

Heute Morgen bin ich mit der Frage aufgewacht – Warum tue ich das was ich tue und macht es mir Freude?

Du und ich und die meisten anderen stecken im selbstgewählten Hamsterrad aus -immer mehr….. haben, sein, wissen, tun, besitzen … fest. Meine Antwort auf die Frage nach dem warum ist bei den meisten Tätigkeiten: Ich tue das um zu …..  um Geld zu verdienen, um dieses oder jenes zu erreichen, um weiter zu kommen. Alles dient einem Zweck. Was dabei aber völlig außen vor bleibt ist die Freude.

Wenn der Weg das Ziel ist, dann ist es total wichtig das dieser Weg gefüllt ist mit allem was mir Freude bereitet und nicht mit immer mehr Verpflichtungen und all den Dingen von denen ich denke, dass man sie ja so macht. Das ganze wird begleitet von all den Glaubenssätzen wie z.B. „Das Leben ist kein Ponyhof“, „Erst die Arbeit und dann das Vergnügen“,.

Minimalismus

Weniger zu besitzen ist ein Weg zu mehr Lebensfreude. Seit ich angefangen habe so richtig gründlich zu entrümpeln und mich bei jedem Gegenstand zu fragen ob er mir nutzt und Freude bereitet habe ich viele Dinge (sehr sehr viele Dinge) und auch viele Erwartungen an mich selbst aussortiert. Jedes Teil das ich verschenke, verkaufe oder entsorge ist ein Ding, um das ich mich nicht mehr kümmern muss. Es braucht keine Aufmerksamkeit mehr.

Dabei habe ich auch viele Dinge hinterfragt die ich z.B. zu einem Hobby gemacht habe. Komisch dabei ist, das einzige was dieses „Hobby“ ausmacht ist, dass ich Material, Werkzeug, Zubehör usw. dafür gekauft habe und das war s. Ich habe kein einziges mal , na ja, vielleicht ein oder zwei mal  all das Zeug ausprobiert bzw. benutzt. Das ?musste ? ich ja,  denn schließlich hab ich es ja gekauft und es war „teuer“. So ging es mir beispielsweise mit dem Thema „stricken“. Ich hatte Stricknadeln in nahezu allen Größen und jede Menge Wolle. ICH HASSE STRICKEN!!! Endlich kann ich das sagen ohne mich schlecht zu fühlen. (Weil frau das ja so macht) Notiz an mich: Überdenke dein Selbstbild. Wer will ich sein?  Dabei jeden Bereich unter die Lupe zu nehmen wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Minimalismus ist für jeden anders. Es geht nicht darum nur eine bestimmte Anzahl Dinge zu besitzen. Meine Definition eines alltagstauglichen Minimalismus ist die, dass ich nur noch Dinge besitze die mir definitiv Freude bereiten. Das bedeutet nicht, dass es sich hierbei um teure Designerstücke handeln muss. Minimalismus ist kein Luxus, wie es in einigen Artikeln dargestellt wird. Für mich ist es die Auseinandersetzung mit dem Thema Besitz und Konsum, sowie meinem Impact auf die Umwelt. Dieser  Lebensstil ist verbunden mit einem ökologischen Denken, der Vermeidung von Müll und der Konzentration auf das Wesentliche.

The only thing that matters is to love and to be loved!

Positive Effekte

  1. Minimalistischer Lifestyle spart jede Menge Geld
  2. Ich produziere viel weniger Müll
  3. Ich verbringe viel! weniger Zeit mit putzen
  4. Ich habe mehr freie Zeit

Das sind nur ein paar der positive Effekte die ich auf meinem Weg zu einem einfacheren Leben festgestellt habe. Gerade das Putzen bzw. das ich jetzt weniger Zeit dafür aufwenden muss begeistert mich jeden Tag neu 🙂 Leere Flächen und übersichtliche Schränke sind halt einfach schneller gewischt. Mit jedem Schrank und jeder Schublade die ich durchgehe und entrümple hab ich das Gefühl mehr und mehr die Kontrolle über mein Leben zurück zu bekommen.

Folge der Freude

Ich lerne, dass ich auch nicht alle Dinge selbst machen muss. Ich schreibe super gern Artikel für den Blog, aber ich will mich nicht mit der Technik im Hintergrund befassen. Es ist völlig ok, sich Hilfe zu holen. An dieser Stelle vielen vielen Dank Andreas für all die Zeit die du investierst um meine Ideen technisch umzusetzen!!

Gerade versuche ich auch festzustellen was genau bei mir das Gefühl von Freude auslöst. Bei Kleidung zum Beispiel : ist es das Material?, die Farbe? der Schitt?. Indem ich mir darüber klar wurde kann ich jetzt genau sagen welche Art von Kleidung mein Stil ist, was ich wirklich mag. Das Herauszufinden macht Entscheidungen viel leichter. Zu wissen was ich will macht es auch einfacher zu allen tollen Sale Angeboten nein zu sagen. Ich kann mir ja auch nur treu bleiben, wenn ich weiß wer ich bin und was ich will/mag.

Ihr kennt bestimmt den Film „Die Braut die sich nicht traut“ – Ich habe herausgefunden wie ich meine Eier am liebsten esse 🙂

In nächster Zeit werde ich auch mein Coaching Angebot zum Thema Minimalismus und Entrümpeln online Stellen. Ich freu mich sooo darauf anderen zu helfen ihr Selbst unter all den Dingen wieder zu finden.

 

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